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Leros Geschichte

 

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Der strategischen Lage in der sudostlichen Agais verdankt Leros ihre uberaus reiche Geschichte. Spuren menschlichen Daseins auf der Insel wurden in Partheni ausgegraben und werden zeitlich in die neolithische Periode eingestuft. Es handelt sich hierbei um eine vollstandige Siedlung die in die Zeit von 8.000 bis 3.000 v.Chr. datiert wird.

Als erste Einwohner werden die Karen, die Leleken, die Phonizier und die Kreter mit Anfuhrer den Rodamantho, Bruder des Konigs Minos erwahnt. Wahrend ihres sturmischen Zuges durch den Mittelmeerraum besiedeln die Dorier mitunter die Insel Leros. Nach Homer soll Leros gemeinsam mit der Nachbarinsel Kalymnos am trojanischen Krieg teilgenommen haben, wahrend Herodot in seinen Werken von einem engen politischen und geistigen Austausch aber auch einer regen Handelsbeziehung zu den Ionern von Militos spricht. Im 5. Jh.v.Chr. erfahrt Leros eine geistige Bluteperiode. Es ist die Zeit des spottischen Dichters Demokritos und des Historikers Feredikes.

Nach den persischen Kriegen stellt sich Leros auf die Seite des Athener Bundes. Grabstelen und Munzen aus der Zeit Alexanders des Gro?en weisen auf die A nwesenheit des gro?en Feldherren und seines Heeres hin. Ploutarchos betont ebenfalls die ausschlaggebende Rolle der Lage von Leros in der Schiffsfahrt und bezieht sich auf die Gefangenschaft von Julius Casar auf der Insel Farmako in der Nahe von Leros.

In der byzantinischen Periode werden auf der Insel prachtige christliche Tempel erbaut.
Konstantin der Grosse schliesst Leros in den Bund von Samos ein. Zu dieser Zeit wird die Burg und die Kirche der Muttergottes erbaut sowie die Burg der Lepiden, welche heute unter dem Namen Palaeokastro bekannt ist und sich in einer Region befindet, wo bis heute Uberreste der Zyklopischen Mauer erhalten geblieben sind. Auf der Insel befinden sich wertvolle Monumente aus der byzantinischen Periode wie der fruhchristliche Tempel in Partheni, der Tempel der Hagia Barbara aus Bauelementen erbaut, die in der Region ausgegraben wurden, wie Marmorfragmente, Kapitelle, Steinplatten und sonstigen Materialien der antiken Stadt Leros, der Tempel von Johannes dem Theologen, der Muttergottes Gourlomata und der Muttergottes der Burg.

In Alinda aber auch in anderen Gebieten der Insel fand man in den Erdboden eingebaute Wolbungen "Tholaria", die allem Anschein nach Monchen als Unterschlupf dienten. Im Jahre 1314 wird die Insel vom Johanniterorden von Rhodos eingenommen, welcher Leros despotisch regiert. 1523 erreichen die Turken im Raubzug durch die ganze Agais auch diese Insel. Trotz der uberaus schwierigen Verhaltnisse in der Zeit der Turkenherrschaft ist Leros dennoch fahig eine Art Selbststandigkeit zu bewahren. So ist es kein Zufall dass beim Ausbruch der griechischen Revolution im Jahre 1821 die Einwohner dieser Insel zu den Vorkampfern gehoren.

1830 wird im Londoner Protokoll im Rahmen des Abkommens zwischen Turken und Italienern der Dodekaneskomplex im Austausch mit der Insel Euboa den Italienern ubertragen. Es folgt dementsprechend im Zeitraum von 1912-1943 die Besatzung der Italiener. Die ganze Insel wird zu einem Waffenlager. Es werden Festungsmauern von enormer Wichtigkeit konstruiert und militarische Einrichtungen aufgebaut mit Ziel auf Leros einen Militarstutzpunkt der Italiener im Mittelmeerraum zu sichern.

In Lakki wird die Stadt aufs Neue errichtet. Alte Gebaude werden abgerissen um von neuen, in Europa einzigartigen und fur die Periode von uberaus fortschrittlicher Architektur, ersetzt zu werden. Im Zweiten Weltkrieg nach der Kapitulation der Italiener befreien, dem Heeresverband angehorende, Griechen die Insel. Es folgt die Besatzung der Englander von zweijahriger Dauer bis letztendlich im Jahre 1948 die Insel Leros gemeinsam mit den anderen Inseln der Dodekanes mit Griechenland vereint wird.

diana

bucht von alinda

Sonnenuntergang auf leros

burzi agia marina leros

festung von panteli

agia kiura leros

fischer boote

segelboote auf leros

 

 

 

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